Sonnenfeuer

Feurige Flammen fackeln im Herzen,
leuchtende Lichter lodernder Kerzen.
Gelbe Gebilde gebaut, nie in Frage,
freudige Freiheit friedlicher Tage.

Scheinst mir ins Auge,
prüfst die Gedanken.
Ob ich auch tauge,
ob ich denn wanke.

Wiegende Wahrheit, wohliges Fühlen,
zweifelnde Zwietracht zwischen den Stühlen.
Heilende Hände, haltende Arme,
Lügende List lästernder Stürme.

Wohl schau ich auf der Corona entgegen.
Folge im Geist den kreisenden Wegen.
Will mich nicht brennen, will‘s nur erkennen,
nehm es als Steuer – das Sonnenfeuer.

© Holger Rudolph 2009