Herbst

Buntes Treiben im Winde der Zeit,
voll Schönheit und Anmut, die Flügel verleiht.
Goldene Blätter als Reichtum gereicht,
Teppich der Armen zu Füßen, ganz seicht.

Wälder gerötet im Sonnenlicht,
ohne Scham das Gewissen die Strahlen bricht.
Vögel ziehen gen Süden sodann,
Wünsche begleiten den Flug im Bann.

Leichter Nebel im Unterholz,
die Natur ist ein Maler, ohne Stolz.
Und wäre der Herbst meines Lebens gleich dem,
würd ich voll Hoffnung die Zukunft sehn.

symbol
© Holger Rudolph 2008